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Zum Anfang der maschinellen Fertigung gab es keine andere Möglichkeit als regelmäßige Wartungsintervalle durchzuführen und beispielsweise Werkzeuge bei Ausfall unter hohem Druck auszutauschen. Dies führte aber dazu, dass man Standzeiten der Maschinen in Kauf nehmen mussten. Heute werden Sensoren und spezielle Software eingesetzt, um einen frühen Verschleiß zu erkennen. Durch die Auswertung kann eine Warnung an die Instandsetzung übermittelt und die Komponenten zu einem perfekten Zeitpunkt ausgetauscht werden.

Ein Service Anbieter für mehrere Technologien

Oftmals werden die besten Angebote von unterschiedlichen Dienstleistern eingeholt und die Lösung verschiedene Probleme an verschiedene Firmen übergeben. So hat die Firma A das beste Angebot für die Wartung der Steuertechnik, Firma B kümmert sich um die Hydraulik und Firma C kommt für mechanische Fragen auf. Bei manchen Fällen ist es aber nicht ganz klar, ob es ein Hydraulikproblem ist oder es vielleicht doch mit der Steuerung etwas zu tun hat. So Arbeiten verschiedene Dienstleister an einer Maschine und verursachen enorme Kosten. Hier sollte sich im besten Fall ein Dienstleister um diverse Antriebs- und Steuertechniken kümmern. Dieser muss sich dann mit der Komplexität auseinandersetzen.

Austauschen statt neu kaufen

Unter Zeitdruck sehen viele Firmen die schnelle Lösung darin verschlissene Komponenten schnell neu zu bestellen und ein zu bauen. Hier kann die Abteilung der Instandsetzung aber enorme Kosten sparen. Viele Hersteller wie zum Beispiel Bosch bieten ein Austauschprogramm an. Der Hersteller gibt für den Austausch von fachmännisch überholten Komponenten sogar oft eine Neuteilgarantie.

Modernisierungen sollte nicht hinausgezögert werden

Man darf sich nie darauf verlassen in der heutigen Zeit noch Bauteile kaufen zu können für Maschinen, die vor vielen Jahren entwickelt wurden. Die Hersteller haben meistens aktuellere Versionen von Bauteilen entwickelt, die eventuell mit älteren Generationen nicht mehr kompatibel sind. Oft ist es bei elektronischen Komponenten der Fall, da diese meistens eine kürzere Lebensspanne haben als mechanische Bauteile. Der Umstieg auf neue elektronische Bauteile erfordert dann einen hohen Programmieraufwand und hohe Kosten. Hier lohnt es sich mehr die elektronischen Bauteile regelmäßiger zu modernisieren.

Bei Ersatzteilen nicht sparen

Ersatzteile nicht vom Originalhersteller zu beziehen, kann erhebliche Kosten mit sich führen. Billigangebote locken einen oft Ersatzteile von Drittanbietern zu kaufen. Doch genau diese Ersatzteile können oft nicht dieselbe Leistung mit sich bringen und haben auch eine deutlich kürzere Lebensdauer als Originalteile. Fazit: Bei nachgebauten Ersatzteilen können Sie zwar kurzfristig einsparen, aber langfristig entstehen Ihnen mehr Folgekosten.

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